Schulorganisation + Schülerschaft


Schulorganisation

Unsere Schule ist eine Ganztagsschule im Umfang von 36 Wochenstunden.

Unterrichtszeiten:
Montag bis Donnerstag: 8:15 Uhr bis 14:35 Uhr
Freitag: 8:15 Uhr bis 12:15 Uhr
Von Montag bis Donnerstag gibt es in der Schule Mittagessen.

Die Astrid-Lindgren-Schule gliedert sich in eine Aufnahme- und Beobachtungsstufe, Grund-, Mittel-, Haupt- und Werkstufe und hat eine Abteilung für Körperbehinderte. Es bestehen zurzeit 12 Klassen. Die Zusammensetzung der Klassen erfolgt altersbezogen und möglichst heterogen. Schülerinnen und Schüler mit Körperbehinderungen werden in Klassen ihrer Altersgruppe integriert.

Individualisierung und Differenzierung des Unterrichts in Kursen, Kleingruppen und zeitlich be- grenzte Einzelförderung werden durch Personal mit unterschiedlichen Qualifikationen ermöglicht. Die individuelle Förderung durch die Klassenteams findet in kleinen Lerngruppen von max. 8 SchülerInnen statt.

In der Schule arbeiten Förderschullehrkräfte, Erzieherinnen, pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Zivildienstleistende, Freiwillige aus dem Sozialen Jahr und andere Integrationshelferinnen in einer Klasse zusammen. Unterricht und Erziehung erfolgen auf der Grundlage eines individuellen Förderplans für jede Schülerin und jeden Schüler und der Unterrichtsplanung, die in der Klasse und im Team abgesprochen werden.

Die Schule hat außer der Schulleiterin einen Konrektor, je eine Stufenleiterin für die Grund- /Mittelstufe und Haupt-/Werkstufe und eine Abteilungsleiterin für Körperbehinderte, deren Aufgabengebiet sich klassenübergreifend auf Beratung und Unterstützung bei der pädagogischen Förderung aller Schülerinnen und Schüler mit körperlichen Beeinträchtigungen erstreckt.

 

Schülerschaft

Die Astrid-Lindgren-Schule ist eine Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung und einer Abteilung körperliche und motorische Entwicklung. In den letzten Schuljahren besuchten zwischen 86 und 100 Schülerinnen und Schüler die Schule. Sie weisen unterschiedliche Behinderungsarten und Schweregrade einer geistigen Behinderung auf und sind häufig mehrfach behindert. Dazu zählen körperliche Behinderungen (Herzerkrankungen, fortschreitende Krankheiten, Anfallsleiden, Plegien, Bewegungseinschränkungen, bzw. Bewegungsunfähigkeit), Sprachbeeinträchtigungen, Sinnesschädigungen, Wahrnehmungsverarbeitungsstörungen mit autistischen Syndromen, Entwicklungs- verzögerungen, Regressionen. Zu den häufigsten Behinderungsarten gehören Down-Syndrom, Wahrnehmungsverarbeitungsstörungen auch aus dem autistischen Spektrum und Cerebralparesen. Der Anteil der körperbehinderten Schülerinnen und Schüler schwankte in den letzten Schuljahren zwischen 25 und 30%. Da bei den meisten unserer Schülerinnen und Schüler erhebliche Entwicklungsverzögerungenbestehen und sie kaum eine Chance haben, in ein Beschäftigungsverhältnis außerhalb der Werkstatt für Behinderte einzutreten, besuchen sie die Schule mit entsprechender Schulpflichtverlängerung meistens bis zur Vollendung ihres 19. Lebensjahres (12. Schulbesuchsjahr).

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